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Instrumente

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Hier seht ihr unser "Instrumentenarchiv". Diese Instrumente wurden und werden seit den Anfängen unserer Bandgeschichte gespielt.

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Die Tin-Whistle und andere Whistles

Ein traditionell irisches Instrument ist die sogenannte Tin-Whistle. Das Flötenrohr war ursprünglich aus einfachem Blech (engl. tin) gerollt, heute bestehen viele Tin-Whistles aus einem Messingrohr und einem Kunststoffmundstück. Diese kleine Metallflöte hat einen hohen, hellen und klaren Klang, besitzt sechs Grifflöcher und umfasst jeweils nur eine Tonart, wodurch sie das klassische Einsteigerinstrument eines angehenden 'Folky' ist. Man kann sie für wenige Euro in jedem Musikladen kaufen.

Dorothee spielt auch noch weitere Whistles, so eine Dixon G-Flöte, eine Dixon "Low D" Irish Flute und Tin-Whistles verschiedener Fabrikate und Tonarten. Bei Konzerten bevorzugt sie eine TWZ-Whistle.

 

Die Querflöte

Dorothee spielt in etlichen unserer Arrangements die vielen sicher gut bekannte Querflöte. Sie kann mit ihren Klappen und Ventilen anders als z.B. die Tin-Whistle in mehreren Tonarten gespielt werden. Sie wurde in ihrer heutigen Form 1832 von T. Böhm entwickelt und wird daher auch Böhm-Flöte genannt. Sie findet Verwendung in fast allen großen Klassik-Orchestern dieser Welt und ist nicht zuletzt durch Künstler wie Ian Anderson auch im Rock- und Folkbereich bekannt geworden. Dorothees Flöte ist eine Yamaha-Querflöte mit einem Holzkopf aus Grenadill von Herbert Neureiter.

Dazu spielt Dorothee bei einigen Stücken eine Altus-Bassquerflöte, ein eher seltenes Instrument mit einem gebogenen Kopfstück, einem wirklich langen Mittel-und Fußstück und einem warmen, vollen Klang.

 

 

 

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Die Irish Bouzouki

Die Irish Bouzouki ist gar kein traditionell irisches Instrument. Andy Irvine und Donal Lunny setzten zunächst Anfang der 70er Jahre griechische Bouzoukis bei der irischen Musik ein. Diese wurden dann weiter entwickelt und bekamen einen flachen Boden, womit sie besser handhabbar waren. Planxty und die Bothy Band machten dann dieses Instrument populär.

Peter spielt meistens eine custom made Stevens Bouzouki mit Haselfichtendecke und Palisanderboden und -zargen vom Instrumentenbauer Kozlik. Sie hat eine etwas kürzere Mensur und so lassen sich auch Läufe und Melodien leichter spielen. Dazu kommt noch eine Longscale Bouzouki ebenfalls von Stevens zum Einsatz. Diese hat neben der Haselfichtendecke Boden und Zargen aus Ziricote.

Die Mandoline

Die Mandoline ist mit ihren vier Doppelsaiten eines der typischen Folk-Instrumente. In gezupfter Spielweise eignet sie sich vor allem für den Einsatz bei irischen Jigs und Reels oder unterstützt mit gegriffenen Akkorden auch so manchen Song von uns. Peter spielt eine Fylde Signature Touchstone Mandoline ("Indian Rosewood sides and back, Spruce top, one piece Honduras Mahogany neck, Ebony fingerboard and bridge, Rosewood bindings with marquetry borders and marquetry purfling on front. "). Sie hat einen schönen, vollen, singenden Klang.

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Die Gitarre

..braucht hier wohl nicht näher beschrieben zu werden.

Meinhard spielt eineTakamine EG355SC mit aktivem Pickupsystem.

Peters Gitarre ist eine Martin D 28. Abgenommen wird sie über ein Kondensatormikrofon (Oktava MK 012-01).

 

 

 

Der Bass

Der Bass ist bei uns inzwischen elektroakustisch. Hermann spielt einen Ibanez AGB200 Bass. Dabei handelt es sich um einen Bass in halbakustischer Bauweise. Klangverlängerungsstück, Boden, Rückseite und Zargen bestehen aus Ahorn, der eingeleimte Hals ist dreistreifig aus Ahorn und Mahagoni. Vier Kilogramm sind für einen Viersaiter nicht besonders schwer, besonders leicht ist aber auch noch etwas anderes.

 

Verstärkt wird der Bass durch einen AMPEG BA-112, einem Comboverstärker mit sattem, vollem Sound bei einfacher Bedienung. Er ist als Wedge-Bühnenmonitor im 60 Grad Winkel in Idealposition platzierbar und bietet den typischen Ampeg-Sound.

 

 

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Die Bodhran

Die irische Bodhran ist eine flache Handtrommel von ca. 18 Zoll Durchmesser und wird mit einem doppelseitigen Schlagstock gespielt. Mit der anderen Hand kann durch Druck auf das Fell die Tonhöhe und die Lautstärke variiert werden. Niemand vermag zu sagen, wann erstmals jemand auf die Idee kam, auf einem mit Ziegenfell bespannten Birkenrahmen Musik zu machen. Fest steht jedoch, dass die Bodhran ursprünglich dazu diente, den Torf der irischen Moore zur heimischen Feuerstelle zu transportieren. Erst viel später entwickelte sich aus dem 'Werkzeug' ein Musikinstrument, das nun schon seit einigen Jahrhunderten den Rhythmus im traditionellen Irish-Folk angibt. Hermanns Bodhran ist eine Spezialanfertigung aus der Werkstatt von Christian Hedwitschak.

 

 

Die Fiddle

Die Fiddle spielt in fast allen Folk-Musiksparten eine Rolle. Besonders die irische und schottische Folk-Musik sind durch das Fiddlespiel geprägt. Im Unterschied zur klassischen Spielweise der Geige sind die Regeln zum Spielen aber auch zum Erlernen der Fiddle nicht so sehr an klassische Konventionen gebunden.

Die Fiddle unserer ehemaligen Geigerin Ulla wurde von einem Schwanenhals-Kleinmembran-Kondensatormikrofon abgenommen, das direkt an den Korpus gesetzt wird. (DPA d:vote 4099 Violin)

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Das Akkordeon

Obwohl Peter sich rühmen kann, mittlerweile zwei Akkordeons sein eigen zu nennen, muss man doch sagen, dass das Akkordeon weder in der deutschen noch in der irischen Folk-Musik eine allzu lange Tradition besitzt. Erst 1833 tauchte das erste Akkordeon in Deutschland auf. Man hatte es in Wien auf einem Jahrmarkt gekauft und begann schon bald darauf es im Schwarzwald nachzubauen. Aus dem Schwarzwald stammende Namen wie 'Meisel' oder 'Hohner' stehen für die erfolgreiche Vermarktung um die Jahrhundertwende, als das Akkordeon Einzug in die deutsche und europäische Hausmusik hielt. Die Tastatur dieses Akkordeons ist übrigens links in der Tastaturleiste unserer Webseite zu sehen.

 

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Die Waldzither

Wie eine aufgeblasene Mandoline wirkt die sogenannte Waldzither. Sie ist ein traditionell deutsches Instrument und wurde vor allem im Osten Deutschlands hergestellt und gespielt. Sie zeichnet sich neben den vier Doppelsaiten ähnlich denen einer Mandoline durch eine zusätzliche neunte 'Bass-Saite' aus. Unser Exemplar wird außerdem mit Hilfe eines alten Aufziehschlüssels gestimmt, da herkömmliche Stimmmechaniken am Hals nicht vorgesehen sind.

 

 

 

 

Die Uilleann Pipe

Ein weiteres wahrhaft traditionell irisches Instrument ist die von unserem ehemaligen Bandmitglied Holger Beeke gespielte Uilleann Pipe. Der Luftsack dieses Dudelsackes wird nicht über ein Mundstück mit Luft gefüllt, sondern über einen Blasebalg, den der Spieler unter dem Ellenbogen trägt (gäl.: Uilleann = Ellenbogen). Dadurch wird das empfindliche Reed, ein vibrierendes Rohrblatt, nicht der feuchten Atemluft ausgesetzt. Neben dem 'Chanter', also der eigentlichen Spielpfeife, und den 'Drones', den Basspfeifen, besitzt eine vollständige Uilleann Pipe auch noch sogenannte 'Regulators', mit denen begleitende Töne gespielt werden können. Holgers Uillean Pipe ist von Andreas Rogge, der eine Werkstatt in Tübingen betreibt.

 

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Die Schäferpfeife

Eine weitere deutsche 'Sackpfeife', die dem schwäbischen Raum zugeordnet wird, ist die sogenannte Schäferpfeife. Sie ist um einiges kräftiger im Ton als der unten beschriebene Dudey. Nachdem die 'Sackpfeifen' noch im Mittelalter an vielen europäischen Königshöfen gespielt wurden, galt er im Barock eher als Bettler- und Hirteninstrument (daher vermutlich auch der Name Schäferpfeife). So wurde z.B. nachweislich im Walsertal 1709 den bettelnden 'Sackpfeifern' ausdrücklich das Dudelsackspielen verboten, wobei die Spieler als 'vagierendes Geschmeiß' bezeichnet wurden. Holgers Schäferpfeife stammt aus der Werkstatt von Michael Hofmann aus Reichelsheim.

 

 

Der Dudey

Was viele Leute nicht wissen, ist, dass das Dudelsackspiel keinesfalls das Privileg der Schotten war und ist. In vielen Teilen Europas finden sich Nachweise für die Herstellung und das Spiel verschiedenster Dudelsäcke oder 'Sackpfeifen' , vor allem aus dem Mittelalter. Der Dudey ist ein Vertreter der traditionellen deutschen Sackpfeifen, wobei er sich durch seine leichte Bauweise und den geringen Luftverbrauch beim Spielen auszeichnet. Das Wort 'Duda' bezeichnet in der polnischen Sprache die 'Ziege' und lässt vermuten, dass die mittelalterlichen Sackpfeifen vorzugsweise aus Ziegenleder hergestellt wurden. Hergestellt wurde diese Schäferpfeife ebenfalls von Michael Hofmann.

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